Meine Video Genies

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2017-09-03

Kleinschrift für den EG 3003

Beim Versuch mit einer Zusatzlogik CP/M zu booten, erhielt ich eine unleserliche Fehlermeldung, Beim Genie II war diese ok. Da fiel mir auf, das der EG 3003 keine Kleinschrift kann und daher die Fehlermeldung falsch dargestellt wurde.
Zuerst der Genie II Zeichensatz, darunter des EG 3003
Genie II Zeichensatz
EG3003 Zeichensatz
Also noch schnell ein Kleinschriftmodul einbauen, das in einem anderen Video Genie nicht mehr benutzt wird.
Kleinschriftmodul
Kleinschrift Zeichensatz
Jetzt habe ich zwar Kleinschrift, aber die deutschen Sonderzeichen sehen nicht so gut aus und das π gehört da gar nicht hin. Ausserdem find ich den internationalen Zeichensatz mit eckigen und geschweiften Klammern viel besser.
Auf dem Modul ist ein 2kB EPROM, der Zeichensatz braucht aber nur 1kB. Also ist ein zweiter Zeichensatz möglich, den man einfach umschaltet. Umschalter heisst aber wieder ein Loch ins Gehäuse bohren etc. Da ist mir der (unnütze) 64/32‑Zeichen Umschalter eingefallen. Den kurz umgebaut und mit dem Modul verbunden, voila!
umschaltbarer Zeichensatz
umschaltbarer Zeichensatz


Ein Neuzugang: Der Genie II

Ein schöner, gut erhaltener Genie II.
Genie II
Ein Blick ins Innenleben.
Genie II  Genie II
Die CPU-Platine (links) und die Interface-Platine.
Genie II  Genie II
Der Genie II war noch mit 16kB RAM ausgestattet. Dies hab ich erstmal geändert.

Die ExpansionROMs

Wie beim TRS-80 ist bei den ersten Video Genies der Speicherbereich 3000h - 37FFh unbenutzt bzw. für das Floppy-Interface und Erweiterungen reserviert. Hierfür werden aber nur die letzten 32 Bytes benutzt (37E0h - 37FFh). Also warum nicht in diesem Bereich eine Speichererweiterung mit zusätzlichen Funktionen einbauen? Das geht natürlich, allerdings muss spätestens ab Adresse 37E0h der Bereich für die o.g. Erweiterungen frei bleiben. Hierfür muss der Adressdekoder geändert werden.
Dies ist damals ab dem Genie I gemacht worden und es gab auch viele Anleitungen, die damals in Zeitschriften und Computer-Clubs abgedruckt wurden. Bisher habe ich 3 unterschiedliche Dekodierugen des zusätzlichen ROMs gefunden:
Der erste Adressbereich ist in Schaltplänen und User's Manuals dokumentiert und brauchte nicht mehr Bauteile, sondern nur eine Schaltplanänderung.
Die beiden anderen Adressbereiche sind eher aus Selbstbauanleitungen oder von Drittanbietern entstanden, die zusätzliche Bausteine oder Erweiterungsplatinen erfordern. Nur die TCS ROM-EXT Erweiterung und das System-80-utility-EPROM gehen über die Adresse 35FFh hinaus.

Genauso interessant sind die unterschiedlichen, mir bekannten ROMs:
Genie I-ROM (mit Monitor)
beschrieben im Genie I User Manual Addendum und System80 User's Manual 2nd Revision
Level-IV-ROM Genie I (ohne Monitor)
beschrieben in Bedienungsanleitung Genie I / Genie II
Zusatz-ROM Genie II
beschrieben in Bedienungsanleitung Genie I / Genie II und System80 MK II User's Manual
TCS ROM-EXT
Beschreibung fehlt, Funktionen wie in Level-IV-ROM Genie I vorhanden und enthält einen Monitor, ein paar Befehle habe ich gefunden und hier beschrieben.
System-80-utility-EPROM
Mit dem ROM hab ich noch nicht beschäftigt, Anleitung und ROM sind hier zu finden.
(Die eingescannten Seiten zu den o.g. Bedienungsanleitungen kann ich auf Anfrage mailen.)



Video Genie System EG 3003 mit Dual-Floppy


Video Genie mit Dual-Floppy

G-DOS 2.2 Bootmeldung


G-DOS 2.2 Bootmeldung

Der Video Genie als TTL-Grab

Computer damals waren oft mit Standard-Bauteilen aufgebaut. Heute ist das von Vorteil, das diese Bauteile i.a. noch verfügbar sind.
Video Genie System EG 3003



Ein Video Genie nach einem Hermes Transport

Video Genie System EG 3003

Video Genie System EG 3003



Mein erster Video Genie

Ich habe leider nur noch die Quittung.
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Letzte Änderung: 2017-09-17 FSt

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